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Diese Content-Formate kommen auf Social Media gut an!

Wie kann ich meine Engagement-Rate verbessern?

Es wird für viele Content Creator:innen ein bekanntes Problem sein: Irgendwann gehen einem einfach die Ideen aus, was man denn noch posten kann. Eine ewige Flut von Infoposts wird schnell langweilig, sowohl für die Schreiber:in als auch für die Zuschauer:innen. Die Engagement-Rate auf den Social-Media-Kanälen Deines Unternehmens sinkt! Du musst handeln, aber wie?

Frischer Wind muss her! Fans und Follower wollen vor allem eines: unterhalten werden. Sie möchten dazugehören und Mitspracherecht haben – und vor allem soll alles möglichst personalisiert sein! Dafür musst Du Deinen Zuschauer:innen Platz und Möglichkeiten bieten, sich einzubringen. Am Besten funktioniert das mit kreativen Content Formaten wie 

  • Ephemeral Content 
  • Interactive Content 
  • User Generated Content 
  • Augmented Reality

Wenn Du Deine Content-Strategie um einige dieser Formate erweiterst, wirst Du schnell Verbesserungen bei der Engagement-Rate und der allgemeinen Kundenloyalität feststellen können. In diesem Blogpost erfährst Du mehr über diese Formate!

Was ist Interactive Content?

Frau spielt Mathequiz auf Laptop

Interactive Content ermöglicht es den Nutzer:innen, aktiv mit den Inhalten zu interagieren. Wie der Name schon sagt! Dazu gehören etwa Umfragen, Quizze, Spiele und vieles mehr. Interaktiver Content kann wertvolle Daten und Einblicke in das Verhalten und die Vorlieben deiner Nutzer:innen liefern. Das ermöglicht es Dir, Deine Marketingstrategien besser zu gestalten. Für interaktiven Content ist es besonders wichtig, die aktuellen Trends im Auge zu behalten! 

Eine Studie hat gezeigt, dass interaktiver Content Interessent:innen in 70 % der Fälle zu Käufern konvertiert. Das ist fast doppelt so viel wie passiver Content! Interaktiver Content kann Deine Marke aus der Masse heraus stechen lassen: Du sprichst eine breitere Zielgruppe an und lieferst gezieltere Inhalte. Ein weiterer Vorteil ist, dass interaktiver Content wiederverwendet werden kann. Du kannst zum Beispiel längere Blogposts in interaktive Quizze verwandeln. Oder aber (natürlich mit genug Zeitabstand) die selben Formate einfach nochmals verwenden. So kannst Du auch vergleichbare Daten über die Engagement-Rate gewinnen.

Beispiele für interaktiven Content sind:

  • Giveaways, bei denen Do Produkte verlost
  • AMAs (Ask Me Anything’s), bei denen Follower Fragen stellen können und
  • Livestreams, bei denen Du Deinen Zuschauer:innen Einblicke ins alltägliche Leben gewährst.

Diese besondere Form des Contents muss geplant, erstellt, und durchgeführt werden. Das kann allerdings kompliziert und zeitaufwendig sein. Einige Content-Management-Tools können Dir die Erstellung von interaktivem Content durch Vorlagen erleichtern und vereinfachen. Diese Tools sind aber meist kostenpflichtig. Daher ist es wichtig, sich vor der Entscheidung für einen Anbieter gut zu informieren!

Was ist Ephemeral/Disappearing Content?

Laufende Sanduhr am Steinstrand

Bei dieser Form des Contents tickt die Uhr – die Inhalte sind nur 24 Stunden sichtbar. Dazu gehören Stories auf Snapchat, Facebook, Instagram und TikTok. Nutzer:innen, die Deinen Content in dieser kurzen Zeit sehen, fühlen sich “in the loop” – als Teil einer exklusiven Gruppe. Noch exklusiver wäre etwa die “Close Friends”-Story Funktion auf Instagram. Hier erhalten beispielsweise nur bereits bestehende Kund:innen Zugang. Dort werden dann etwa Behind The Scenes oder Sneak Peaks von neuen Produkten gepostet.

Mit der richtigen Strategie kann ephemeral Content den Algorithmus überlisten. Außerdem kann er dafür sorgen, dass Deine Marke stets im Gedächtnis Deiner Kund:innen bleibt.

Ephemeral Content ermöglicht es Dir, auf einer menschlicheren Ebene mit Deinem Publikum zu interagieren. Er bietet eine Plattform für authentischen, weniger bearbeiteten Content und kann sofortige Aktionen und Reaktionen generieren. Gute Beispiele für Disappearing Content sind zeitkritische Aktivitäten wie Q&As, Flash Sales oder Produktneuvorstellungen. Die Inhalte sind nur kurz erhältlich. So sprechen sie vor allem die FOMO Deiner User:innen an – die “Fear Of Missing Out”.

Ephemeral bzw. Disappearing Content bringt auch deshalb mehr Engagement, weil die „Hemmschwelle“ niedrig bleibt. Da er nur für kurze Zeit verfügbar ist, können Nutzer:innen ohne großen Aufwand und Nervosität interagieren. Das führt zu einer höheren Beteiligung.

Was ist User Generated Content (UGC)?

Eine Kalenderseite, auf die  handschriftlich "User-Generated Content" geschrieben und unterstrichen ist.

UGC ist das Social-Media-Äquivalent zu Produktbewertungen und Mundpropaganda. Nutzer-generierter Content hat immer eine organische Wirkung, die Marken schwer nachahmen können. UGC fungiert als sozialer Beweis, dass echte Menschen diese Produkte kaufen und nutzen, was zu mehr Verkäufen führen kann.

UGC kann auf Social Media, Landing Pages, Checkout-Seiten, E-Mails und mehr verwendet werden. Es gibt zwei Hauptformen: organischer und bezahlter UGC.

Organischer UGC

  • Echte Kund:innen teilen ihre Erfahrungen freiwillig, weil sie Dein Produkt großartig finden. Dazu zählen etwa Bewertungen, Blogs, Videos (z.B. Produkt-Hauls) und Fotos. Diese Posts kannst Du dann auf dem Unternehmensaccount reposten.
  • Das drückt Wertschätzung für bestehende Kund:innen aus und steigert somit die Markenloyalität!

Bezahlter UGC

  • Anders als bei Influencer-Marketing wirkt Content von UGC-Creator:innen nicht so hochpoliert und dadurch authentischer. UGC-Creator:innen haben meist eine kleinere Reichweite. Das ist aber kein Problem! Ihr Content oft direkt nur auf dem Unternehmensaccount gepostet wird.
  • Diese Art von Content ist vor allem für kleinere, jüngere Marken geeignet, die ihre Reichweite erhöhen wollen.

Dieses Content-Format ist vor allem toll, weil es kostengünstig ist. Sogar bezahlter UGC schneidet z.B. im Vergleich zu geläufigem Influencer-Marketing um einiges besser ab. Und effektiver ist er auch noch! Außerdem kann UGC zu verbesserten SEO-Rankings führen: Google zeigt z.B. Produktbewertungen in den SERPs an. So erreichst Du und Deine Marke mehr potentielle Kund:innen.

Was ist Augmented Reality (AR)?

Handy mit Pokeball von PokemonGo!

AR verbindet die digitale Welt mit der Realität. Nehmen wir etwa ein Unternehmen, das Möbel verkauft. Sie projizieren ihre Produkte mit AR in Lebensgröße durch die Kamera des Handys der User:innen direkt in deren Umgebung. So bekommen potenzielle Kund:innen ein besseres Gefühl für das Produkt. Am Ende sind sie meist zufriedener mit ihrer Kaufentscheidung. Auch Kleidung, Brillen und vieles andere kann virtuell vor dem Kauf anprobiert werden. Aber auch benutzerdefinierte, markenspezifische Filter auf Snapchat, Instagram oder TikTok nennt man Augmented Reality Content.

AR-Content ist für jede Benutzer:in mit einem kamerafähigen Gerät zugänglich. Viele Unternehmen nutzen dafür ihre Apps. Das ist gleichzeitig gute Werbung für weitere Downloads! Auch interaktive 3D-Anzeigen auf Social Media sind eine spannende Möglichkeit, AR zu nutzen.

Verschiedene Arten von AR

Meist wird zwischen diesen vier Hauptkategorien unterschieden:

Statisches AR

Statisches AR wird oft für einfache, informative Darstellungen verwendet.

  •  Beispiel: Ein AR-Poster in einem Museum, das zusätzliche Informationen über ein Kunstwerk anzeigt. Die Benutzer:in sieht eine Beschreibung oder historische Fakten ohne weitere Interaktion.

Interaktives AR

Interaktives AR ermöglicht User:innen, digitale Elemente in die reale Welt zu projizieren und mit ihnen zu interagieren.

  • Beispiel: Eine AR-App für Möbel, die es Benutzer:innen ermöglicht, virtuelle Möbel in ihrem eigenen Raum zu platzieren und zu bewegen. Die Benutzer:in kann das Sofa drehen, die Farbe ändern oder es an eine andere Stelle im Raum verschieben.

Animiertes AR

Animiertes AR enthält dynamische, bewegliche Elemente, die auf Benutzeraktionen reagieren können. 

  • Beispiel: Eine Kinderbuch-App, bei der die Charaktere aus dem Buch auf den Seiten erscheinen und animiert sind. Wenn das Buch durch die Kamera eines Tablets betrachtet wird, erwachen die Charaktere zum Leben und führen kleine Geschichten oder Bewegungen aus.

Standortbasiertes AR

Standortbasiertes AR zeigt Inhalte an, die für einen bestimmten geografischen Bereich relevant sind. 

  • Beispiel: Das Spiel “Pokémon GO” oder virtuelle Schnitzeljagden und Touren im Tourismusbereich.

Für Welche Art von Augmented Reality Du Dich wann entscheiden solltest hängt stark von deinen Zielen und deinen Ressourcen ab.

Was macht eine gute Content-Strategie aus?

2 Personen arbeiten an 2 Laptops und handschriftlichen Notizen

Allgemein gesprochen funktionieren kurze Videos als Werbematerial für Brands am besten. Allerdings kannst und solltest Du all diese kreativen Content-Formate miteinander kombinieren, um Deine Ziele optimal zu erreichen. Ein Social-Media-Marketing-Star gibt sich nicht mit bloßen Videos zufrieden! 

Stell Dir vor, Du startest eine Umfrage in Deiner Insta-Story. Deine Follower werden nach ihrer Lieblingsgeschichte zu einem Produkt gefragt. Die besten Beiträge werden dann veröffentlicht. Vielleicht gibt es sogar ein kleines Geschenk für die kreativsten Einsendungen? Diese Mischung aus ephemerem, nutzergeneriertem und interaktivem Content ist ein kraftvolles Werkzeug: Sie erleichtert nicht nur die Kundenakquise, sondern stärkt vor allem die Kundenbindung.

Natürlich passt nicht jede Art von Content zu jeder Marke und jeder Social-Media-Strategie. Content-Strategien müssen ständig an die spezifischen Anforderungen und Ziele Deines Unternehmens angepasst werden. Besonders hinter dem Bereich der Content-Erstellung steckt viel kreative Arbeit und Menschen- bzw. Marktkenntnis!

In der heutigen Online-Marketing-Welt ist es jedoch besonders wichtig, authentisch, organisch und menschlich zu wirken. Kund:innen möchten eine nahezu persönliche Beziehung mit Deinem Unternehmen und Deinem Auftritt eingehen. „In the moment“-Content, der nicht übermäßig bearbeitet ist und den Alltag der Menschen widerspiegelt, kommt gut an. Es muss ansprechend und relatable bleiben.

Eine kreative und ansprechende Content-Strategie zu entwickeln und konsequent umzusetzen kann schnell überwältigend sein. Hier kommen wir von WP-Stars ins Spiel. Wir bieten Dir kompetente Unterstützung von der Beratung bis zur Betreuung. Lass uns gemeinsam Deine Social-Media-Präsenz auf das nächste Level heben! Kontaktiere uns noch heute – wir freuen uns auf Deine Nachricht!

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